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06.11.2026

Unser Konzept für Angstpatienten: In drei Schritten zu einer entspannten Behandlung

Klopft Ihr Herz schon beim Gedanken an den nächsten Zahnarzttermin? Haben Sie einen Termin schon einmal kurzfristig abgesagt, weil die Anspannung zu groß wurde? Oder schieben Sie den Anruf in der Praxis seit Wochen vor sich her, obwohl ein Zahn drückt? Wenn Sie sich in diesen Situationen wiedererkennen, sind Sie bei uns genau richtig. Wir wissen, wie real diese Angst ist, und haben unser Behandlungskonzept gezielt auf Patienten mit Zahnarztangst zugeschnitten.


Wie unser Konzept für Angstpatienten aufgebaut ist

 

Statt Sie direkt auf den Behandlungsstuhl zu bitten, gehen wir bei Petschelt & Kollegen in Lauf in klar abgegrenzten Etappen vor. So behalten Sie jederzeit die Kontrolle darüber, wie schnell es für Sie weitergeht.


Das Beratungsgespräch, ganz ohne Druck

 

Am Anfang steht ein persönliches Gespräch in entspannter Atmosphäre, nicht auf dem Behandlungsstuhl, sondern im Gespräch von Angesicht zu Angesicht. Hier erzählen Sie uns, wovor Sie sich fürchten, welche Erfahrungen Sie gemacht haben und was Sie sich für die Behandlung wünschen. Sie dürfen dazu gerne eine Person Ihres Vertrauens mitbringen. Aus diesem Gespräch entsteht gemeinsam ein Behandlungsweg, der zu Ihrer persönlichen Situation passt, nicht ein Standardplan von der Stange.

 

Schmerzfreie Diagnostik mit moderner Technik

 

Sobald Sie bereit sind, folgt die Befunderhebung, und zwar so schonend wie möglich. Wir setzen dafür auf schmerzfreie 3D-Röntgendiagnostik und einen würgereizfreien digitalen Scan des Gebisses mit einer 3D-Kamera. Kein Abdrucklöffel, kein unangenehmes Material im Mund, keine Würgereiz-Situation. Dieser Schritt kann direkt an das Beratungsgespräch anschließen oder an einem separaten Termin stattfinden, je nachdem, was für Sie angenehmer ist.


Die Behandlung, abgestimmt auf Ihr Angstlevel

 

Erst wenn alle Details zu Ablauf und Kosten besprochen sind, geht es an die eigentliche Behandlung. Dafür stehen Ihnen zwei Wege offen.

Bei kleinerer Zahnarztangst eignet sich eine Behandlung unter Lachgas. Sie bleiben dabei vollständig ansprechbar, spüren aber eine deutliche Entspannung und müssen anschließend auch keine Begleitperson organisieren, da die Wirkung schnell wieder abklingt.

Bei ausgeprägter Zahnarztangst, starkem Würgereiz oder umfangreicheren Eingriffen bieten wir die Behandlung unter Vollnarkose an. Sie schlafen während der gesamten Behandlung und bekommen davon nichts mit. Das hat einen praktischen Vorteil, den viele unterschätzen: Auch mehrere Behandlungsschritte, etwa im Rahmen einer umfangreicheren Sanierung, lassen sich so in einer einzigen Sitzung erledigen. Ihnen bleiben dadurch weitere Termine erspart, die erneut Angst auslösen könnten.


Was unser Konzept im Hintergrund zusammenhält

 

Damit Sie sich während der gesamten Behandlung sicher fühlen können, arbeiten bei uns mehrere Fachbereiche eng zusammen. Unsere Zahnärzte und Oralchirurgen stimmen sich direkt mit dem erfahrenen Anästhesieteam Dr. Dietrich & Kollegen sowie mit unseren eigenen Zahntechnikern ab. Dadurch lassen sich Diagnostik, Planung und Behandlung präzise bündeln, oft an einem einzigen Praxisstandort. Für die Behandlung unter Vollnarkose steht Ihnen zudem ein steriler Operationsraum sowie ein eigener Aufwachbereich zur Verfügung, sodass Sie nach dem Eingriff in Ruhe zu sich kommen können, bevor Sie nach Hause begleitet werden.


Ihr erster Schritt aus der Angst

 

Sie müssen nicht gleich einen Behandlungstermin vereinbaren. Oft reicht schon ein erstes, unverbindliches Gespräch, um zu merken, dass man Ihre Angst ernst nimmt. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wir beraten Sie vertraulich und in Ruhe. Mehr zu unserem Konzept für Angstpatientinnen und Angstpatienten finden Sie auch auf unserer Seite Zahnarztangst.


Häufige Fragen zur Behandlung bei Zahnarztangst

 

Muss ich vor einer Behandlung unter Lachgas oder Vollnarkose nüchtern sein?

Für die Vollnarkose gilt in der Regel eine Nüchternheitsgrenze von einigen Stunden vor dem Eingriff, die genauen Vorgaben erhalten Sie von unserem Anästhesieteam im Vorgespräch. Bei einer Behandlung mit Lachgas ist in den meisten Fällen keine Nüchternheit erforderlich, Details besprechen wir aber immer individuell mit Ihnen.


Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten für die Behandlung unter Vollnarkose?

Das hängt vom Einzelfall ab. Wird eine bestehende Zahnarztphobie ärztlich festgestellt und attestiert, übernehmen viele Krankenkassen die entstehenden Kosten für die Narkose. Wir unterstützen Sie gerne bei der Klärung mit Ihrer Kasse.


Kann ich auch mit meinem Kind eine Behandlung unter Vollnarkose durchführen lassen?

Ja, die Behandlung unter Vollnarkose hat sich neben Angstpatientinnen und Angstpatienten auch bei Kindern bewährt, insbesondere wenn umfangreichere Eingriffe anstehen oder eine Kooperation im Wachzustand schwerfällt. Auch hier sprechen wir vorab ausführlich mit Ihnen über den Ablauf.